Aktueller Hinweis

Die Gas-Erstbefüllung der Kaverne K5 hat begonnen

11.4.2016

Nachdem alle erforderlichen Sicherheitstests an den unterirdischen Anlagenteilen der neuen Kaverne K5 Anfang des Jahres erfolgreich bestanden waren, startete der Einbau der Gas-förderrohrtour. Durch dieses Rohr wird das Erdgas in die Kaverne gepumpt beziehungsweise wieder aus der Kaverne heraus gefördert. Über diese Arbeiten informierte GHG die Öffent-lichkeit über verschiedene Kommunikationskanäle und berichtete auch beim „Runden Tisch“ Ende Januar ausführlich.
Den Einbau der Gasförderrohrtour, der Umbau des Kavernenkopfes für den Gasbetrieb so-wie der Anschluss an die obertägigen Betriebsanlagen konnte GHG im März abschließen, und so startete Anfang April die Erstbefüllung der Kaverne K5 mit Erdgas. Sie wird nach den aktuellen Planungen im Herbst 2016 abgeschlossen sein. Anschließend wird noch für etwa eine Woche die Snubbinganlage zum Ausbau der Soleentleerungsrohrtour installiert. Danach ist die Kaverne K5 technisch einsatzbereit und kann für eine wirtschaftliche und sichere Ver-sorgung mit Erdgas in der Region Hannover genutzt werden.

Was passiert bei der Gas-Erstbefüllung?

Wie Kavernen im unterirdischen Salzstock in mehr als 1.000 Metern Tiefe entstehen, haben wir im Internet unter http://gasspeicher-hannover.de/speicherbau-und-betrieb/entstehen-einer-kaverne.html erklärt. Nun wird die noch in der Kaverne befindliche Sole durch Erdgas ersetzt. Diesen Vorgang nennt man Erstbefüllung. Dabei wird das Erdgas durch die Gasförderrohrtour in die Kaverne gepumpt und so die Sole durch die Solentleerungsrohrtour aus der Kaverne gedrückt. Hierfür setzt GHG unsere Verdichter mit Gasmotoren ein, da diese besonders gut für eine kontinuierliche Einspeicherung in die K5 geeignet sind. Dies gibt GHG die Möglichkeit, die Einlagerung im Tagesgeschäft mit dem Wechsel von Ein- und Ausspeichern von Erdgas trennen zu können. Ein Modell der Gasförderrohrtour hat GHG übrigens dem „Niedersächsischen Museum für Kali- und Salzbergbau“ (http://www.nds-kalisalzmuseum.de/) zur Verfügung gestellt. In den Räumen des Museums finden Sie vielfältige Informationen zum Bergbau in Ronnenberg und zum Erdgasspeicher in Empelde.

Eine Pause legte GHG bei den Planungen für das neue Betriebsgebäude ein, das im Eingangsbereich des Firmengeländes gebaut werden soll. Aufgrund der aktuellen hohen Nachfrage nach Bauleistungen auf dem Hochbaumarkt hat sich GHG entschlossen, den Zeitplan zu strecken und peilt keinen Fertigstellungstermin in diesem Jahr mehr an.

 

Ihr Ansprechpartner:
Herr Pawlitza;
Telefon (0511) 4305430