Pressemitteilung

Anwohnergespräch sorgt für Annäherung

Kein Brummton durch GHG

11.6.2008 - Teils kontroverse Diskussionen begleiteten das von der Stadt Ronnenberg moderierte Anwohnergespräch, bei dem die Region Hannover und GHG aktuelle Untersuchungsergebnisse bezüglich des sogenannten Brummtons vorstellten. Die Aussprache endete jedoch nach Einschätzung der Vertreter der Stadt Ronnenberg weitgehend einvernehmlich. Knapp ein Dutzend Bürger nutzten die Gelegenheit zum Informationsaustausch am Abend des 10. Juni 2008.

Ebenso wie das Bodenschallgutachten der DMT GmbH aus Essen zeigte auch die Auswertung der Lärmprotokolle durch die Region Hannover keinen Zusammenhang zwischen dem Betrieb des Gasspeichers in Empelde und den von Anwohnern wahrgenommenen Brummtönen auf. Auch die am Gespräch teilnehmenden Bürger bestätigten, dass in den letzten Monaten keine Brummtöne zu hören waren. „Die Quelle der Töne, die bis Ende Februar 2008 für Unmut sorgten, ist weiter unbekannt“, stellte Wolfgang Zehler, Leiter des Fachbereichs Ökologie, Bau und Ordnung der Stadt Ronnenberg, fest. Über den Verursacher gäbe es keine Erkenntnisse, daher bleibe die Stadt Ronnenberg weiterhin in der Sache aktiv.

Konkrete Ergebnisse konnten die Teilnehmer des Anwohnergesprächs dennoch vereinbaren. So werden die Stadt Ronnenberg und die Region Hannover einer Beschwerde eines Bürgers nachgehen und einen konkreten Fall von Lärmbelästigung untersuchen, der jedoch vermutlich in keinem Zusammenhang zur GHG steht. GHG hat zugesagt, die schalltechnische Optimierung von Anlagenteilen zu prüfen. Anwohner hatten sich über Belästigungen durch die Luftkompressoren auf dem GHG-Betriebsgelände beschwert. Die Geräuschemissionen liegen zwar unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte, werden von einigen Anwohnern allerdings als störend empfunden.

Darüber hinaus bittet Zehler, dass die Bürger bei Lärm-problemen weiterhin Protokoll führen. „Als Behörde vor Ort sammelt die Stadt Ronnenberg die Protokolle und stimmt mit den zuständigen Behörden das weitere Vorgehen ab“, bietet der Fachbereichsleiter an. Nur bei genauen Angaben zu Art, Ort und Zeit des Auftretens von störenden Schallwellen bestehe eine gute Chance, den Verursacher zu finden. „Wir sind auf die Mithilfe der Betroffenen angewiesen“, verdeutlich Zehler. Hans-Werner Grote, GHG-Handlungsbevollmächtigter, betonte, dass das Unternehmen Lärmbeschwerden sehr ernst nehmen würde und den Hinweisen der Anwohner stets nachgehe. Daher sollten sich Betroffene auch in Zukunft an die GHG wenden.

 

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Andreas Maslok;
Telefon (0511) 4 38 98-20 oder
E-Mail: info(at)gasspeicher-hannover.de