Pressemitteilung

Soleaustritt bei Baustelle K5

Keine Gefährdung von Anwohnern

9.12.2011 -

Am Freitagnachmittag ist es um circa 16 Uhr auf dem Gelände der GHG Gasspeicher Hannover GmbH zu einem Austritt von Sole (Salzwasser) und Stickstoff gekommen. Bei der im Bau befindlichen Kaverne K5 kam es beim Abtrennen eines Solrohres zu einem unerwarteten Austritt eines Sole-Stickstoff-Gemisches. Die Mitarbeiter der GHG, der vor Ort tätigen Fachfirmen und der alarmierten Feuerwehr sicherten sofort die Baustelle. GHG informierte die Anwohner unverzüglich persönlich. Eine Gefährdung der Bevölkerung hat zu keinem Zeitpunkt bestanden.

Die Kaverne enthielt zum Zeitpunkt der Arbeiten kein Erdgas. Stickstoff ist ungiftig, nicht brennbar und nicht explosiv. Der Soleaustritt konnte nach etwa fünf Minuten unterbunden werden. „Die Kaverne ist gesichert, es bestand zu keinem Zeitpunkt Gefahr für die Anwohner, Gebäude oder die Umwelt“, sagt Karl-Josef Risch, Geschäftsführer der GHG. „Wir klären derzeit die konkreten Ursachen und informieren die Öffentlichkeit sobald diese feststehen.“

Mitarbeiter der untere Wasserbehörde (Region Hannover) sowie der Bürgermeister der Stadt Ronnenberg Wolfgang Walther wurden umgehend vor Ort von GHG über den Stand am Bohrplatz der Kaverne K5 informiert. Auch die zuständige Aufsichtsbehörde, das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie, wurde von der GHG informiert.

GHG solt seit 2010 die zukünftige Speicherkaverne K5. Hierzu wird im Salzstock mit Wasser in mehr als 1.500 Metern Tiefe ein Hohlraum erstellt. Routinemäßig werden dabei Teile des Solrohres abgetrennt – hierbei kam es zu dem Soleaustritt.

 

Ihr Ansprechpartner:
Andreas Maslok;
Telefon (0511) 4 38 98-20 oder
E-Mail: info(at)gasspeicher-hannover.de