Technische Sicherheitssysteme

Die GHG hat sowohl über als auch unter Tage umfangreiche technische Sicherheitssysteme installiert um größtmögliche Sicherheit zu gewähren. Hiermit sorgt GHG für den Schutz von Mitarbeitern und Bürgern aus Empelde.

 

Sicherheitssysteme über Tage

Die GHG setzt für den risikoarmen Bau und Betrieb des Gasspeichers folgende technische Sicherheitssysteme ein:

  • Ex-Schutz: Anlagen in diesem Bereich sind gasdicht gekapselt, so dass durch elektrische Funken keine Gasexplosion ausgelöst werden kann.
  • Not-Aus: Das System sorgt bei Störfällen für eine geordnete Abschaltung. Die komplette obertägige Anlage wird gezielt entspannt, Gas wird also geregelt abgelassen.
  • Gasdetektoren melden Gaskonzentration bereits deutlich vor dem Erreichen der unteren Explosionsgrenze.
  • Brandmeldeanlage meldet geringste Rauchentwicklungen.
  • Videoüberwachung auf dem Betriebsgeländes und den Kavernenplätzen.
  • Unterbrechungsfreie Stromversorgung durch Batterien und Notstromdiesel.
  • Alle Sicherheitseinrichtungen sind doppelt vorhanden und deren Steuerung zweifach abgesichert.
  • Lecküberwachung der Soleleitungen durch Durchflusskontrolle.
  • Automatisches Lecküberwachungssystem für sämtliche Gasleitungen durch Druckkontrolle (Sicherheitsabsperrventile).

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Sicherheitssysteme unter Tage

  • Die Verrohrung sorgt für Stabilität der Bohrung und dichtet diese komplett gegen das Gebirge ab, so dass kein Gasdurchtritt möglich ist.
  • Die Zementation dichtet den Ringraum zwischen Gebirge und Verrohrung ab, so dass kein Gas aus der Kaverne außerhalb der Verrohrung nach oben austreten kann.
  • GHG analysiert kontinuierlich die Solezusammensetzung zur Kontrolle des zielgerichteten Solfortschritts.
  • Regelmäßige Hohlraumvermessung zur Verfolgung der Hohlraumentwicklung und Auswertung durch Gutachter (Form und Volumen)
  • Permanentpacker: Der Packer schließt den Ringraum zwischen Verrohrung und Produktionsstrang am unteren Ende dauerhaft gasdicht ab, so dass der Gasfluss ausschließlich durch den Produktionsrohrstrang erfolgt.
  • Der Produktionsrohrstrang wird für die Gasspeicherung zusätzlich in die letzte Verrohrung eingebaut. Diese Rohrtour wird komplett verschweißt. Zur Sicherheit werden sämtliche Schweißnähte doppelt geprüft.
  • Das Untertagesicherheitsventil wird rund 50 Meter unter der Erdoberfläche in den Produktionsrohrstrang eingebaut. Es schließt bei unzulässigem Druckabfall vollautomatisch, kann aber auch manuell ausgelöst werden.
  • Der Kavernenkopf verbindet den Produktionsstrang und die Gasleitung zum Betriebsplatz. Er ist eine zusätzliche Abdichtung der Ringräume zwischen den einzelnen Rohrtouren und beinhaltet mehrere Absperrarmaturen.
  • Dichtheitstests: Vor der Inbetriebnahme einer Kaverne werden mindestens drei Dichtheitstests durchgeführt.

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