Pressemitteilung

„Arbeiten an der K5 – leider auch nachts“

Abschlussarbeiten an der Rohrtour der Kaverne K5 beginnen

5.5.2015

Wie bereits von der GHG - Gasspeicher Hannover GmbH im März angekündigt, beginnen jetzt die Abschlussarbeiten an der Rohrtour der Kaverne K5.

Die dafür erforderliche Workover-Anlage steht bereits seit April im hinteren Teil des Betriebsgeländes der GHG. Teilweise muss rund um die Uhr und auch am Wochenende gearbeitet werden. „Manche Arbeitsschritte lassen sich nicht unterbrechen, daher ist leider auch nachts mit Geräuschen von der Baustelle zu rechnen“, sagt GHG-Geschäftsführer Karl-Josef Risch. Die geltenden Grenzwerte werde die GHG natürlich einhalten. Als zusätzlicher Lärmschutz für diese temporären Arbeiten schirmt eine Containerwand den Kavernenplatz nach Norden und Osten ab.


Die Rohrtour ist das äußere von zwei Rohren, die von der Erdoberfläche bis in die Kaverne reichen. Es hat einen Durchmesser von rund 35 Zentimetern. Oben hat das Rohr eine Wandstärke von 1,3 Zentimetern, die sich aus technischen Gründen geringfügig verstärkt – ab einer Tiefe von 700 Metern beträgt die Wandstärke 1,9 Zentimeter. Es mantelt das rund 1.400 Meter lange Bohrloch aus.  In diese Rohrtour wird Mitte Februar 2016 das sogenannte Förderrohr eingebaut. Dieses Rohr ist im Durchmesser etwas kleiner. Darin wird danach Ende Februar 2016 die etwa 1.700 m lange Soleentleerungsrohrtour eingehängt. Durch die eine Rohrtour wird das Erdgas eingespeichert, durch die andere Rohrtour strömt die durch das Erdgas verdrängte Sole aus der Kaverne und wird zum Bergwerk bei Sehnde gepumpt.
 

 

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